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Wir über uns

Unsere kleine Gemeinde mit 267 Einwohnern befindet sich im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Zu Pöschendorf zählen auch die Ortsteile Klint, Holzbaum, Hohenesch und Breitenfelde. Etwas abseits gelegen hat Pöschendorf seinen Einwohnern dennoch viel zu bieten. Pöschendorf liegt an der B 430 zwischen Itzehoe und Heide und grenzt südlich an Schenefeld in Holstein an. Weniger als fünf Kilometer westlich verläuft die A 23. Kiel ist rund 67 und Hamburg 65 Kilometer entfernt. Der Nord-Ostsee-Kanal liegt zehn Kilometer nordwestlich von Pöschendorf. Zu den Nordseestränden in Meldorf, Büsum, Sankt Peter-Ording oder zu den Fähren nach Amrum, Föhr, Helgoland oder Sylt sind es mit dem Auto etwa 30 bis 45 Minuten.

Die nur zwölf Kilometer südlich gelegene Kreisstadt Itzehoe ist mit dem Fahrrad, Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Kindergarten, Schule, Schwimm- und Naturbad, Tankstelle, Arzt- und Therapiepraxen, Supermärkte und vieles andere finden die Einwohner im fast nahtlos mit Pöschendorf übergehenden Schenefeld.

Eine intakte Dorfgemeinschaft lässt genug Freiraum zum Leben. So finden im örtlichen Feuerwehrgerätehaus auch durchaus Kartenspielabende, Vereinssitzungen oder das Kinderfest statt. Außerdem hat sich die kleine Gemeinde in den letzten Jahren beispielsweise in den Bereichen Ortsentwässerung und Gehwegbau erheblich weiterentwickelt. Der Krinkeberg, ein Hünengrab und Kulturdenkmal aus der Bronzezeit ziert noch heute das Gemeindewappen, gemeinsam mit einem vergoldeten Bronzebeschlag eines Schwertknaufs und Münzen. Diese beiden Schätze wurden 1885 in der Gemeinde gefunden.

Die Mehrheit der Einwohner ist außerhalb des Ortes berufstätig. Die gute Verkehrsanbindung an die Autobahn, die bessere Luft, kein Lärm und weniger Hektik machen Pöschendorf als Wohnort auch für Berufspendler und junge Familien außerordentlich attraktiv.

Früher wie heute wird das Ortsbild von Bauernhöfen, alten reetgedeckten Häusern und großzügigen Eigenheimen geprägt. Die lebendige Dorfgemeinschaft, die weiten Felder und Pferdekoppeln, die Teiche, der große Mischwald, - Pöschendorf bietet Zeit zum Schnacken, viele Naturerlebnisse und tolle Möglichkeiten ausgiebiger Reit-, Walking-, Wander- und Fahrradtouren.

 

Das Wappen

Wappenbeschreibung

Unter silbernem, in der Mitte eingebogenem Schildhaupt in Grün ein wachsendes goldenes Schwert zwischen zwei silbernen frühmittelalterlichen Münzen, die rechte mit der Aufschrift KAROLUS, die linke mit der Aufschrift DORSTAD.

Historische Begründung

Im Jahre 1885 wurden bei Ausgrabungen am Krinkberg wertvolle Schätze aus verschiedenen Epochen gefunden. Darunter waren 91 Münzen sowie der vergoldete Bronzebeschlag eines Schwertknaufes und andere Waffen.

Auf dem Pöschendorfer Wappen sind aus diesem Fund ein grünes Schild, ein goldenes Schwert und zwei silberne frühmittelalterliche Münzen abgebildet. Auf der linken Münze steht die Aufschrift CAROLUS; auf der rechten ist die Prägung DORSTAD zu sehen.

Carolus steht für Karl den Großen, der im 9. Jahrhundert auch im Norden viele Siedlungen begründet und in Dorstad (Dorestad), der bedeutensten friesischen Handelsstadt zu dieser Zeit, nahe dem heutigen Utrecht, ein Münzhaus hatte.

Auf dem Pöschendorfer Wappen wird damit eine Verbindung zu ersten Siedlungen auf dem Gebiet unserer Gemeinde hergestellt. Denn wo Münzen gefunden werden, wurde auch Handel betrieben. Wobei zu beachten ist, dass die ursprünglichen Hügelgräber am Krinkberg aus der Bronzezeit um etwa 2200 v. Chr. bis 800 v. Chr. stammen und damit Menschen viel früher als erst im 9. Jahrhundert ständig auf dem Gebiet der heutigen Pöschendorfer Gemeinde gelebt haben.

Die gewölbte Teilungslinie im Schildhaupt unseres Wappens stellt deshalb den Krinkberg als Fundort und somit die Verbindung zwischen Besiedlungen in der Bronzezeit und der ständigen Besiedlung seit der Karolingerzeit dar.

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